Schweizermeisterschaften in Zuchwil am 7.+8.09.2002

Pünktlich ging es bei Berners im Coiffeursalon (Schleichwerbung...) mit dem Schminkplan los. Jede von den 14 Weibern wurde in ein "Büsi" verwandelt.

9.45 Uhr: Frisur und Schminke hält, jetzt kann die Reise beginnen. Nachdem die Kofferräume der Autos prall gefüllt waren, brausten wir auf dem "Haiwei" davon. Die Fahrt erschien uns nicht sehr lange, weil wir mit den anderen Autofahrern fusionierten und uns gegenseitig zum Lachen brachten.

10.30 Uhr: Ankunft in Zuchwil: strahlendes Wetter. Wir schlugen unser Biwak auf und als jede ihren Gang zum WC erledigt hatte und die Anmeldestelle endlich gefunden wurde, konnten wir auch schon mit dem Einturnen beginnen.

13.30 Uhr: Frisur hält immer noch, wir sind umgezogen, die Nervosität ist auf dem Höhepunkt, nur noch wenige Minuten bis zum Wettkampf, schon betreten wir die Wettkampffläche, unsere Musik ertönt....LOS PFÜEZIS, GÄND ALLES!

Alle haben versucht ihr Bestes zu geben. Damit erreichten wir die Note 8.99. Mit unserer Leistung sind wir zufrieden, doch die Notengebung der Kampfrichter für die Vorführungen der anderen Vereine in unserer Kategorie konnten wir nicht immer ganz nachvollziehen...

14.15 Uhr: Andere Frisur, Schminke weggeduscht. Die, die nicht zu erschöpft waren, verfolgten den Wettkampf von den jetzt noch kostenlosen Plätzen auf der Tribüne.

Nachdem wir zwei Opfer unfreiwillig tattoowiert, zwei uneingeladene Gäste aus unserer Runde verbannt, diniert und unser Nachtlager bezogen hatten, nahmen wir das Festzelt in Beschlag, welches wir erst spät wieder verliessen.

Sonntag:
Da wir den Final nicht erreichten, konnten wir es am Morgen gemütlich angehen und uns ausgiebig dem Frühstück zuwenden ("Ehr chönd sovel Gipfeli ha wie ehr wänd..."). Den ganzen Tag verfolgten wir den Final, ein Unterbruch gab es nur als wir vier Freiwillige mit einer riesigen MC Donalds Bestellung losschickten und diese endlich wieder angekrochen kamen.
Schon bald ging es ab nach Hause, die Heimfahrt war sehr ruhig (schnarch...), bis wir in Bözen ankamen und ein Hupkonzert veranstalteten. Wir belagerten darauf ein Tisch im Bären und warteten sehnlichst auf unser Essen. Die Müdigkeit hatte aber schon bald die Überhand und löste unsere gemütliche Gesellschaft auf.

"Hey Pfüezi-Schnegges, es esch es super Wochenänd gsi met euch, es wird eus sicher allne in gueter Erinnerig bliibe, vorallem de Moskelkater am Mäntig und die z'feschti Verstrahlig vo de Sonne."

Tanja und Ursula