Regionalturnfest in Eiken am 28./29. Juni 2008
Am Samstag Punkt 12.00 fing das Abenteuer an, denn die Turnerinnen fuhren mit dem Postauto nach Eiken. Dort richteten wir das Nachtlager ein und suchten ein Biwak im Schatten. Um 15.10 startete dann die Gymnastikgruppe mit ihrer Reifübung „Casino“. Zu Beginn hatten wir noch einige Bedenken wegen dem Wind, doch dieser konnte uns und unseren Reifen nichts anhaben und wir erreichten die absolute Spitzennote von 9.82. Der Jubel war gross, doch wir mussten uns bereits auf die Übung „Krimi“ mit der DR konzentrieren, welche ihre Dernière feierte. Tatsächlich erreichten wir die Note 9.66, über die wir uns sehr freuten. Gleich ging es guten Mutes weiter mit der Gerätekombi. Höchstmotiviert zeigten die 27 Frauen, was sie geübt hatten und strahlten dabei übers ganze Gesicht. Doch den Kampfrichtern schien das entgangen zu sein oder hatten sie die strahlenden Gesichter zu stark geblendet, dass der Rest unterging? Man weiss es nicht, denn die Note 8.52 enttäuschte uns sehr, da wir doch so ein gutes Gefühl hatten. Niemand konnte die Situation verstehen, während der Übung geschahen keine grossen Fehler. Sybille und Barbara wollten wissen, was an der Vorführung schief gelaufen sei. Die Antwort der Kampfrichter liess sehr erstaunen und eine Lösung sieht vor, dass man in Bözen eine Dreifachturnhalle baut und noch mehr Geräte anschafft. Diese Lösung würde viele erfreuen, ist aber leider unmöglich. So mussten wir diese Note wohl oder übel akzeptieren. Die Damenriege kann aber mit ihren 28 Rangpunkten sehr stolz auf ihre Leistung sein, denn sie erreichte in der ersten Stärkeklasse von 22 Vereinen den 7. Rang.
Danach gönnten wir uns zuerst einen Apéro in Form des spezial Melonen-Mixes - Herzlichen Dank an die Sponsoren - und erfrischten uns unter der Dusche. Nach dem Abendessen mussten wir uns wohl oder übel auf die Suche nach der Party machen, denn die Band im Festzelt konnte die Turnerschar nicht sehr begeistern. In der Bar hatte man leider erst ab 18 Jahren Zutritt und dies erfreute die Wenigsten. Im Laufe des Abends kam dann doch noch Stimmung auf im Festzelt und jeder fand irgendwo seinen Platz für den Abend. Falls die Müdigkeit überhand nahm zog man sich ins Nachtlager zurück und hoffte dass die Nachbarn ihre Musik eventuell mal leiser stellen würden, doch die Hoffnung gaben wir schnell auf. Am Morgen fanden sich die Gruppen wieder und verbrachte den Tag mit Schlafen, Zuschauen oder Schatten suchen.
Um 14.00 Uhr wurde schon wieder eingeturnt für die Schlussfeier, denn da zeigten wir wirklich zum allerletzten Mal den „Krimi“ und genossen den Auftritt. Die 2,5 stündige Schlussfeier fand zum Glück auch ein Ende und man trat den Heimweg an. Gemeinsam mit allen turnenden Bözer Vereinen liefen wir durch das Dorf, genossen den Apéro und die Rede, tauften die Neulinge und liess das gelungene Turnfest mit einem Nachtessen ausklingen.
An dieser Stelle möchten wir uns bei der Männerriege und beim Gemeinderat für den gesponserten Apéro und das Dessert bedanken!