Skiweekend der DR und des TV auf dem Stoos

Am 27. und 28. Januar fand das legendäre Skiweekend der DR und des TV statt. Kurz gefasst kann man sagen: „Mer händ zäme es WELTKLASS Wochenänd verbrocht!“

So nun der Reihe nach: Am Samstagmorgen ca. 6.30 machte sich die kleine Truppe (jeder konnte mindestens 2 Sitze für sich in Anspruch nehmen) im grossen, komfortablen Car auf den Weg in den Kanton Schwyz. Ungewöhnlich aber war, wir konnten pünktlich zur vereinbarten Zeit abfahren und auch bei der Heimreise, gab es keine Verspätungen.

Langsam näherten wir unserem Zielort dem Stoos, aber wo war denn der Schnee geblieben. In der Hoffnung die Schneemenge könnte sich noch erhöhen, machten wir einen kleinen Rast in der Gaststube der Standseilbahn. Da wurden auch schon die ersten Kontakte mit irgendwelchen „jksm“-Leuten (irgend ein Verein mit einer sehr komplizierten Abkürzung) geknüpft. War auch verständlich, denn erst als diese das Lokal verlassen hatten, konnten alle einen Sitzplatz finden. Einige waren nicht so glücklich mit der Bedienung, denn trotz langem Warten durfte man sich nicht selbständig machen und am Buffet das ersehnte Getränk bestellen.

Nun wurde es höchste Zeit den Stoos zu erklimmen, das Gepäck war schon lange oben und wartete darauf bis es den langen, erschwerlichen Weg zur Unterkunft getragen wurde. Zum Glück hatten noch alle genug Energie und fanden zum Ziel. Einige fanden den Weg so schön, dass sie ihre Skischuhe bei der Station stehengelassen haben, um den Weg zweimal zu laufen.

Nachdem jeder ein Schlafplätzchen gefunden hatte, machte man sich auf den Weg zur Piste. Wo gehen wir den hin, welches ist die beste? Das war eine sehr schwere Entscheidung, denn man musste sich zwischen 2 wunderbar, steinfreien und sehr langen Pisten entscheiden. Anscheinend hatte der grösste Teil die gleichen Vorteile am Sessellift gesehen und schon bald traf man sich im Pistenrestaurant. Ist auch nicht verwunderlich, denn die Sonne war durch den Schneefall nicht zu erkennen und die Sichtverhältnisse waren auch nicht optimal. Bis zum Mittagessen und etwas darüber hinaus wurde sowohl „Gamesch“ und „Hoseabe“ gespielt als auch ein Fotoshooting durchgeführt (siehe Foto: Gesicht mit Skibrillen getarnt).

Am Nachmittag trauten sich die meisten nochmals auf die Piste, aber vielleicht auch nur, weil es an der Zeit war, das Restaurant auf der Bergspitz zu testen. Zu Bemerken ist, dass man das Schneesportgerät zurücklassen musste. Die Fahrt mit dem Sessellift, war sozusagen eine kalte Fahrt ins ungewisse. Es hat sich aber gelohnt und man verbrachte einen gemütlichen Nachmittag, bis die Zeit drängte, denn die Bahn schloss um halb 5. Das war perfekt, denn man wollte das Monsterkonzert nicht verpassen. Beim Apres-Ski angekommen stellte man fest, dass das Konzert ca. eine Stunde früher stattgefunden hatte. Der Trost war aber nahe und man konnte sich bei den Hexen ein oder zwei „Aufmunterchen“ kaufen. Nachdem wir überall bekannt waren und auch Gspänli gefunden hatten, gab es endlich Nachtessen in der Unterkunft. Ich glaube die anderen Gäste wären nicht böse gewesen, wenn wir das Abendessen verpasst hätten. Wir waren nämlich etwas laut und fast nicht auffällig.

Obwohl alle etwas müde waren, war es noch nicht Schlafenszeit. Nach einer erholsamen Dusche mit einem kleinen Zwischenfall (Peter musste zeigen, dass man Türen nicht nur schliessen sondern auch wegtragen kann.) machten wir uns auf den Weg ins Dancing. Das wurde ein shotiger und offener Abend und Abend, „offen“ in vielen Hinsichten. Gestaffelt begab sich die Gruppe nach Hause, denn es gibt Leute die müssen in der Bar noch etwas „abecho“ bevor sie schlafen können.

Am nächsten Morgen stärkten sich fast alle mit einem Frühstück für den viel versprechenden sonnigen Tag. Geduld durfte auch nicht fehlen, denn wegen Schneemangel waren nur zwei Lifte offen und das versprach lange Wartezeiten. Doch wir wissen, wie man diese umgehen kann:

Mann nehme den Sessellift fahre auf den Gipfel und geniesse die Aussicht vom Restaurant. Falls doch noch der Wille nach etwas Bewegung da ist, kann man auch wieder hinunterlaufen. Weil sich die Steine auf der Piste immer mehr exponierten, begab man sich schnell auf die Sonnenterasse und genoss die Sonne bei einem Fondue oder Spiel. Der letzte Stopp vor der Heimreise war natürlich eine Bar und wer noch nicht genug hatte, nahm noch einen Abschiedsshot. Das Gepäck wurde in der Unterkunft geholt und man nahm den Weg zur Zahnradbahn in Angriff. Zum Glück haben wir soziale Skifahrer und alle bewältigten den Weg mehr oder weniger mühelos. Pünktlich um 5 Uhr verliess der Car den Parkplatz. Im Car konnte man sogar Filme schauen und wer nicht müde genug war, konnte sich die Heimfahrt mit einem „super“ Actionfilm versüssen („Es lebe die „Trackerfahrer“!). Ich freue mich schon auf das nächste Weekend mit euch.

Euchi Brichtschrieberin