Turnfahrt vom 23./24. August mit Ziel Belalp und Massaschlucht

Samstag

Treffpunkt: 8.30
An dieser Stelle wäre Sugu zu erwähnen. Ungewohnt, aber wahr: Sie kam zu spät, weil sie keine Infozettel lesen kann!

Nachdem sich alle eingefunden hatten( inklusiv Sugu) begann unsere Reise mit dem Kleinbus und Fahrer Sämi, der seine Arbeit wirklich super gemacht hatte. Herzlichen Dank! Unser Ziel war die Belalp, welche wir schliesslich nach mehren Pässen erreicht hatten. Diese Passtour war für alle eine Bereicherung, wem tut Schweizergeographie nicht gut!
In Blatten empfing uns Peter, der Mann für alles( wie wir später noch feststellen werden). Er war unser Führer bei der Wanderung auf die Belalp. Auf dem Berge angekommen mussten wir alle Restaurants testen. So zu sagen fast rekordverdächtig: 5 Beizen innerhalb von zeweieinhalb Stunden. Nebenbei: Das Wallis hat wirklich feinen Ballon Johannisberg ( Walliserwein).
Die Gondelbahn führte uns sicher wieder den Berg hinab und wir konnten in Blatten unsere Unterkunft beziehen. Unsere Self-Made-Spaghetti waren wirklich gossartig und passten ausgezeichnet zu Salat und Grilliertem. Anschliessend noch gemütliches Beisammensein im Riesen-Haus.

Fazit des Tages:
"Henri ond Bieli das esch nie guet!"
Barbara zieht Wein dem Hahnenwasser vor!
Sämi und Barbara können wirklich herrlich diskutieren. Aber was das "bättle" auf sich hat, wissen wir immer noch nicht.
Wir sind sehr spontan: Aus Pfeffer mache Salz, aus Nichts mache Feuerzeug und aus wenig WC-Papier mache viel WC-Papier. Nein, natürlich können wir nicht zaubern, man muss nur wissen wie man sich unauffällig etwas aneignet (=klauen). Wenn das nicht klappt, haben wir immer noch Peter der sehr hilfsbereit ist (Vielleicht hat er jetzt kein Salz mehr!).

Sonntag

Nach einer kurzen Nacht, in welcher einige ein wunderschönes extra langes Schnarch-Privatkonzert von Sämi erleben durften und anschließend das weite (Sofa) gesucht hatten, nahem wir unsere Henkermahlzeit zu uns (Wer weiss vielleicht das letzte Mal!). Bevor wir aber das Haus verlassen durften, musste es noch gereinigt werden. Danach besichtigten wir unsere Bergführer (nicht schlechte Jungs!) und wurden informiert, dass die Massaschlucht gesperrt war. Sie hatte nämlich zuviel Wasser, wer hätte das gedacht! Aber zum Glück gab es einen Ausweg und wir mussten nach Gondo in die Zwischbergschlucht! Tony und Richi, unsere Führer, hatten es nicht leicht. Aber schlussendlich war Nicole auch in ihren Neoprenanzug verpackt und unser grosses Abenteuer Canioning konnte beginnen. Käthi überraschte uns alle, denn sie war hellbegeistert und meisterte sogar jeden extra Sprung mit Bravour. Beim Abseilen, hohen Sprüngen oder bei den super Wasserrutschbahnen mußte sich das Adrenalin ganz schön beeilen, dass es mithalten konnte. Aber dir Fotos sprechen ja für sich. Nach dreieinhalb Stunden waren alle erschöpft und froh, als sie sich wieder in ihre Kleider stürzen durften.
Auf der Heimfahrt war es sehr ruhig und auch Sämi musste kämpfen, dass seine Augen nicht zufielen. Doch wir kehrten gesund zurück und genossen unser Essen im Bären.
Das war wirklich eine top Reise Barbara! Herzlichen Dank für die Organisation.

Julia